Viertelfinale als Endstation

Im Viertelfinale des Kreispokales erwartete die 2. Männermannschaft auf dem Hartplatz der Jahn-Sportstätte den Ligakonkurrenten vom FSV Wacker Nünchritz. Eine recht schwache erste Hälfte und der 0:2-Pausenrückstand konnten im zweiten Abschnitt trotz Anschlusstreffer und Endspurt nicht mehr revidiert werden. Am Ende zogen die Gäste mit 3:1 ins Halbfinale ein.

Erste zaghafte Torannäherungen verzeichneten die Weinböhlaer als Ziegers Freistoß nur knapp von Balszuweit verpasst wurde (15.) und Scheithauers Balleroberung mit anschließendem Abschluss als erster Torschuss in die Statistik einging (17.). Kurz darauf prallte die Kugel zum freien Schönberg, der aber etwas links das Gehäuse verfehlte (20.). Die Wacker-Elf konnte ihrerseits durch Kranke aus 8 m übers Gebälk ein offensives Achtungszeichen setzen (22.). Als eine Kopfballverlängerung von Reichstädter Vogt erreichte, musste Hasse im TuS-Tor bei dessen zentralen Schuss richtig zupacken (25.). Dann wurde es äußerst strittig: Zieger spielt im eigenen 16er klar den Ball, der Angreifer tritt ihm unter den Schuh und Schiri Lohse will dabei ein strafstoßwürdiges Foul ausgemacht haben - eine Fehlentscheidung! Nünchritz nutzte durch Vogt dieses Elfer-Geschenk zur Führung (0:1/29.). Wenig später prallte ein Querschläger von Weißmann an den eigenen Innenpfosten. Im Anschluss an diese Szene konnten sich die Platzherren nicht richtig befreien und Thiede drosch einen zurückprallenden Ball aus 20 m in den Kasten (0:2/36.). Diese zwei Nackenschläge hatten bis zur Pause Bestand. Eine schwache offensive Vorstellung der Lilanen bis hier her. Zudem musste man bereits zweimal verletzungsbedingt wechseln. Der Elfmeter und der Sonntagsschuss reichten den Wacker-Kickern zum 2:0.

 

Die TuS wollte im zweiten Durchgang alles besser machen. Balszuweits abgefälschter Schuss bereitete FSV-Keeper Röder aber noch keine Probleme (47.). Als Kaiser im Strafraum diesmal eindeutig umgelegt wurde, entschied der Referee wieder auf Foulelfmeter. Scheithauer konnte für sein Team auf 1:2 verkürzen (61.) und sollte damit eine hitzige letzte halbe Stunde einläuten. Nünchritz versuchte den alten Abstand wieder herzustellen, doch Thiedes Kopfball nach Eckball verfehlte sein Ziel (71.). Ein weiterer Elfmeterpfiff blieb dann aus, obwohl wieder Kaiser auf der Strafraumlinie regelwidrig gefällt wurde (74.).  Eine nächste Angriffswelle über Kaiser landete durch dessen flache Eingabe bei Scheithauer, der aus 7 m den Ball nicht richtig trifft und die gute Chance vergibt (78.) . Auf der Gegenseite wurde Kranke steil geschickt. Sein Versuch flog aber rechts vorbei (81.). Schönberg probierte es noch einmal aus der Drehung (83.), doch auch dieser Schuss wollte nicht zum Ausgleich ins Tor fliegen (83.). Den Sack hätte Nünchritz dann zumachen können als Blume Müller bediente und er völlig freistehend verzog (85.). Die TuS warf noch einmal alles nach vorn, doch auch Ecken und Flankeneingaben führten nicht mehr zum Erfolg. Hinten längst aufgelöst, schossen sich die Gäste mit einem Konter dann endgültig ins Halbfinale. Ein langer Ball erreichte Nico Müller, Hasse verließ seinen Kasten und schließlich passierte ihn Müllers Abschluss zum 3:1-Endstand (90.+4). Jubel auf der einen, Enttäuschung auf der anderen Seite.

 

Weinböhla verpasste damit eine gute Gelegenheit gegen einen gleichwertigen Gegner ins Pokal-Halbfinale einzuziehen. Wer weiß, ob und wann es dazu wieder die Möglichkeit für die Kreisliga-Elf gibt. Eine gute Halbzeit hat nicht ausgereicht den Rückstand aufzuholen. Auch fehlte insgesamt die erhoffte Durchschlagskraft im Offensivbereich. Wacker stand recht kompakt und zieht auch nicht unverdient in die Runde der letzten Vier im Kreis Meißen ein.

 

TuS spielte mit: Hasse - Gasse (19. Reimann), Zieger (37. Böttcher), Simon, Weißmann, Drechsel, Balszuweit, Schönberg, Theurich (76. Schmid), Kaiser, Scheithauer

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