Kantersieg nach Meisterzeremonie

Ersatz-Kapitän Müller (li.) reckt den Meisterpokal in die Höhe
Ersatz-Kapitän Müller (li.) reckt den Meisterpokal in die Höhe

Kreisoberliga:

TuS Weinböhla - FV Zabeltitz 5:1 (3:1)

 

Nachdem die Weinböhlaer in der Vorwoche die Kreismeisterschaft 2016/17 mit dem 2:0-Sieg in Canitz perfekt gemacht hatten, erfolgte vor dem vorletzten Punktspiel die Würdigung mit der offiziellen Pokalübergabe.

Den gegebenen Anlass bot das letzte Heimspiel gegen den FV Zabeltitz. Bei hervorragenden sommerlichen Temperaturen und etwas über 100 Zuschauern fand die Auszeichnung statt. Nach einer ehrenden Ansprache hängten der Vorsitzende des Spielausschusses im KVF Meißen, Bernd Lipinski, sowie der Staffelleiter der Kreisoberliga, Frank Kubin, der Mannschaft die Medaillen zum Gewinn der Kreismeisterschaft um. Im Anschluss übernahmen Ronald Piehl, Abteilungsleiter Fußball, und der Vorsitzende der TuS Weinböhla, Tom Petters, das Wort und übergaben Anerkennungs-Präsente zum Erfolg. Verbunden waren alle Gratulationen mit dem Dank an Trainer Yves Würgau und seinem Betreuerstab mit allen guten Wünschen für den Aufstieg in die Landesklasse.

 

Offenbar hatte das Zeremoniell den richtigen Nerv der Weinböhlaer getroffen, denn sie legten gleich los wie die Feuerwehr. Innerhalb von 12 Minuten stand es schon vorentscheidend 3:0 für die Lilanen. Bereits nach fünf Minuten legte Felix Schmid das 1:0 vor. Seinem Beispiel folgte Weißmann mit einem Kopfballtreffer zum 2:0 (10.), ehe erneut Schmid sehenswert ins obere Toreck das 3:0 nachlegte (12.). Dem starken Aufsteiger wurde somit früh der Zahn gezogen. Für die Zabeltitzer folgte daraufhin weiterhin Schwerstarbeit im und vor ihrem Strafraum, während die Weinböhlaer Spielhälfte weitestgehend Sperrgebiet für sie war. Nur sporadisch fanden sie selbst den Weg in des Gegners Hälfte. Pech für das Zabeltitzer Team, dass sie verletzungsbedingt bereits ab der 25. Minute ihren einzigen zur Verfügung stehenden Wechselspieler zum Einsatz bringen mussten. In der Folgezeit plätscherte das Spiel etwas vor sich hin, doch in dieser Phase gelang den Zabeltitzern durch eine kollektive Schlafeinlage der Lilanen der Treffer zum 1:3 durch Partuschek im Anschluss an einen Einwurf (38.). Ein Schönheitsfehler, der gar nicht in das Geschehen passte. Es gab den Gästen sogar etwas Auftrieb, ohne allerdings weitere Wirkung zu hinterlassen.

Nach der Turbo-Anfangsphase der Heimelf ließen sie es merklich ruhiger angehen und schalteten bis zum Halbzeitpfiff einige Gänge herunter. 

 

Nach der Pause gab Felix Schmid wieder das erste Achtungszeichen als er einen Kopfball aus 12 Metern am Tor-Dreiangel vorbeisetzte. Auch Ohlmann versuchte sich mit einem Heber (59.), doch da war der Torwart auf dem Posten und konnte klären. Auch ein straffer Distanzschuss von Florian Lützner aus 25 Metern verfehlte das gegnerische Tor nur knapp (81.). Ansonsten spielte sich die beiderseitigen Bemühungen in großen Phasen zwischen den Strafräumen ab. Die Gäste mischten jetzt auch besser mit. Da tauchte aber Maximilian Schirmer überraschend auf der linken Angriffsseite auf, sah den gegnerischen Torwart zu weit vor seinem Kasten stehen und adressierte den Ball aus gut 20 Metern unbehelligt aus spitzem Winkel zum 4:1 in das Zabeltitzer Tor (82.). Schließlich nutzte der gerade eingewechselte Robert Klix aus dem Gewühl heraus noch einen Abpraller zum 5:1 (85.). 

 

Der Kantersieg machte das vorerst letzte Kreisoberliga-Heimspiel nach erfolgten Meisterehren rund und läutete die anschließenden Feierlichkeiten entsprechend positiv ein. 

 

Am kommenden Pfingstsamstag kann die TuS diese Spielzeit noch mit dem Kreispokalsieg gegen den LSV Tauscha vollenden.

 

TuS spielte mit: Kausch - Rothe, Gabler, Schneider, Frisch (75. Klix) - Schmid, Schirmer, K. Wilde (85. Böttcher), Müller (46. Ohlmann), Weißmann - Schirmer

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